Krankenkassenbeiträge
Als Krankenkassenbeiträge werden die monatlich zu zahlenden Kosten für die Private Krankenversicherung sowie die Gesetzliche Krankenkasse bezeichnet. Zwischen beiden Versicherungsarten gibt es jedoch unterschiedliche Gestaltungen der Krankenkassenbeiträge.
Wenn Sie nicht selbstständig oder freiberuflich tätig sind und wenn Ihr Einkommen die Pflichtversicherungsgrenze nicht überschreitet, sind sie in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Ihre Krankenkassenbeiträge richten sich dann nach Ihrem Bruttoeinkommen. Derzeit liegen die Beiträge zwischen 11,9-15%, je nach Krankenkasse. Da Sie auch als gesetzlich Versicherter mittlerweile die Möglichkeit haben, Ihre Krankenkasse frei zu wählen und da die Leistungen nahezu identisch sind, sollten Sie sich vor allen an den Beiträgen orientieren. Zu beachten ist jedoch, dass nicht jede Krankenkasse bundesweit tätig ist und der Abschluss ggf. für Sie nicht möglich ist.
Sind Sie hingegen Freiberufler, Selbstständiger oder Arbeitnehmer mit hohem Einkommen, können Sie sich privat Versichern. Ihre Krankenkassenbeiträge orientieren sich hierbei vor allem am Alter, am Geschlecht sowie am allgemeinen Gesundheitszustand. Vor allem wenn Sie noch jung sind, werden Sie somit wohl eine deutlich geringere Belastung haben als in der gesetzlichen Krankenkasse. Mit steigendem Alter dreht sich dieser Vorteil jedoch, wodurch ältere Versicherte bei den privaten Krankenkassen deutlich höhere Kosten haben.
Im Allgemeinen haben sich die Krankenkassenbeiträge, sowohl bei den privaten wie auch bei den gesetzlichen Kassen, in den vergangenen Jahren stark nach oben bewegt. Der Grund hierfür ist natürlich der medizinische Fortschritt, denn hierdurch werden Behandlungen teurer, auch kann heute Menschen, die noch vor Jahren unheilbar krank waren, durchaus geholfen werden. Als zweiter Grund ist zudem das höhere Lebensalter der Menschen in Deutschland zu nennen, die somit auch länger medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.